Tuesday, October 18, 2005

And now to something completely different

Ein Gedicht, das ich verfasst habe und das ich "Spanien" zu nennen pflege, da es aus der Zeit stammt als ich nach Spanien ging. Mir wurde gesagt es klingt nach Kaffka, da ich Kaffka bisher jedoch nicht gelesen habe kann ich das vorerst nicht bestätigen.
Dafür dass es von mir ist finde ich's gut, und es drückt aus, was ich zu jener Zeit (Frühling 2002) fühlte.
So dann:


Spanien

In Allem was ich sehe, sehe ich Wege, die ich nicht gehe.
Ich gehe die Wege, die ich sehe, nicht
denn, von wo ich stehe, da sehe ich, die Wege, die ich sehe, sind, wie ich sehe, nicht ebenig.
Ganz so lebendig, so wie ich dachte, bin ich eben nicht,
und, worauf ich achte; wonach ich trachte ist:
mein Leben zwar stets ohne Komplikationen
doch ohne Evolution
ich will mich schonen.


Ich hab gedacht, das sei ein Weg zu leben
Ich hab gedacht, das sei mein Weg zu leben
Ich hab gewusst, es wird noch andere geben
sowohl weit ab, als auch ganz dicht daneben
Ich hab gedacht: das kann nicht Alles sein
Ich hab gewusst: es liegt an mir allein
Ich hab’s gemacht: ich trat hinaus ins Leben
und ich geniesse jetzt den Sonnenschein


In fast Allem was ich sehe, sehe ich Wege, die ich nicht gehe.
Ich gehe die Wege, die ich sehe, oft nicht,
denn, von wo ich stehe, da sehe ich, die Wege, die ich sehe,
sind ebenig.

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