Friday, December 31, 2004
Die Tage kurz vor Silvester des Jahres des Jahres 2004 machten Elisabet und ich einen Ausflug zum Cap de Creus, dem östlichsten Punkt der iberischen Halbinsel. Wir schliefen glaube ich zweimal im Zelt und einmal in einem Hotel. Das Hotel ist garantiert das östlichste Spaniens, denn es befindet sich direkt neben dem Leuchtturm, der das "Kreuskapp" - wie ich es gerne nenne. Windig war es. Sehr sogar. Zweimal wurde ich vom Wind umgeworfen. Schade, dass soetwas auf den Fotos nicht gut rauskommt. Schön war es auch, denn Cap de Creus ist ein Naturpark und als solcher natürlich mehr als nur sehenswert. Eine Nacht wollten wir eigentlich in einer Hütte schlafen, doch fanden wir den Weg zu selbiger nicht. Wir blieben regelrecht im Dickicht stecken, wo wir auf einer kleinen Lichtung stattdessen das Zelt aufstellten. Erstmal zur Ruhe gekommen merkten wir einen Wildschweingeruch - klar, wo sonst hausen die Säue wohl lieber als mitten im Dickicht. Ich glaube ich schlief noch nie unruhiger als jene Nacht und träumte zum ersten Mal in meinem Leben ausgiebig von Wildschweinen. Natürlich überfielen sie uns desnachts nicht, denn für ihre wesentlich sensibleren Nasen rochen wir bestimmmt auch nicht gerade angenehm.
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